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So lesen Sie Ihren Verteilerplan

Was der Export enthält

Das PDF hat sechs Abschnitte, in dieser Reihenfolge:

  • Deckblatt — Wohneinheit, Anschluss, Netzform, Regelprofil, Gehäuse, Gruppen, Haftungsausschluss.
  • Übersichtsschaltplan — der Aufbau des Verteilers als eingerückter Textbaum.
  • Verteileransicht — das Gehäuse, seine Hutschienen und jedes Modul, nummeriert, mit Legende.
  • Materialliste — Geräte, Klemmleisten, Phasenschienen, Leitungen, Verteilerdraht, Gehäuse.
  • Aufbau Schritt für Schritt — Schritte aus Ihrem Verteiler erzeugt, keine allgemeinen Ratschläge.
  • Gruppenbeschriftungen — ein Etikettenbogen zum Ausdrucken und Ausschneiden.

Den Übersichtsschaltplan lesen

Der Plan ist Text, kein Bild, und liest sich von oben nach unten wie ein Verzeichnisbaum: Ein mit |- gezeichneter Eintrag hat weitere Einträge unter sich, das Eckzeichen schließt den letzten ab. Die erste Zeile nennt Einspeisung und Netzform; darunter folgt die Eingangskette in Flussrichtung des Stroms — Hauptsicherung, Haupt-RCD, Spannungswächter oder SPD, sofern vorhanden, danach der Verteilerblock und die Eingangs-N-Klemmleiste.

Jede RCD-Sektion bildet dann einen Block mit der Überschrift SEKTION „Steckdosen". Stromkreise unter einem Sektionskopf teilen sich diesen RCD: Ein Fehlerstrom in einem schaltet alle ab (RCD oder RCBO). Die Schlusszeile N -> N-Klemmleiste „Steckdosen" erinnert daran, dass jeder Neutralleiter der Sektion auf die eigene Klemmleiste zurückkehrt (Verteilerverdrahtung). Ein Stromkreis mit eingebautem RCD gehört zu keiner Sektion: Diese stehen unten aufgelistet.

Jede Zeile zeigt Kennzeichnung, Name des Stromkreises und Leitung: 3x2.5 ist eine dreiadrige Leitung mit 2,5 mm² (Leitungsquerschnitte). Bei drei Phasen folgt die Phase auf den Namen (Phasen verteilen).

Was eine Gerätebeschriftung bedeutet

Eine Beschriftung wie Steckdosen Küche B16 30 mA ist der Name des Stromkreises plus ein technischer Code:

  • B ist die Auslösecharakteristik, 16 der Nennstrom in Ampere (Nennströme und Auslösecharakteristiken).
  • 30 mA bedeutet, dass das Gerät den Fehlerstromschutz selbst mitbringt (warum 30 mA); ohne diese Angabe kommt er vom Sektions-RCD darüber.
  • AFDD vor dem Buchstaben der Charakteristik heißt: Fehlerlichtbogen-Erkennung ist eingebaut (AFDD).
  • S an einem Eingangs-RCD heißt selektiv: Er wartet, bis der Gruppen-RCD den Fehler zuerst abschaltet (selektive RCDs).

Hutschienen, Plätze und die nummerierten Schritte

Die Verteileransicht zeichnet die Hutschienen von oben nach unten. Jedes Gerät belegt einen oder mehrere Modulplätze, gezählt ab 1 am linken Rand seiner Schiene, und trägt eine Nummer, die die Legende der vollständigen Beschriftung zuordnet.

Die Aufbauschritte nutzen dieselben Koordinaten, gegliedert durch Zwischenüberschriften ohne Nummer: Hutschiene 1 — Geräte montieren, dann Hutschiene 1 — Verdrahtung, danach Hutschiene 2, wobei die Nummerierung fortlaufend weiterzählt. Eine Schiene wird verdrahtet, bevor die nächste bestückt wird: Nach unten laufende Drähte verschwinden hinter der nächsten Hutschiene und lassen sich leichter verlegen, solange diese noch leer ist. Die letzten Schritte sind immer das Beschriften und die Abschlusskontrollen: alles nachziehen, jede TEST-Taste drücken, danach den Verteiler prüfen lassen (wann Sie eine Elektrofachkraft brauchen).

PlanMyPanel ist eine Planungshilfe und ersetzt keine Fachkraft. Aufbau und Anschluss müssen von einer Elektrofachkraft geprüft und freigegeben werden.

Basiert auf der EU-Normenreihe HD 60364 und den GUS-Errichtungsbestimmungen (PUE).

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