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Überspannungsschutz (SPD): wann Sie ihn brauchen

Woher Überspannungen kommen

Ein Blitzeinschlag nahe einer Freileitung oder ein Schaltvorgang im Netz kann für den Bruchteil einer Millisekunde eine Spitze von mehreren tausend Volt in Ihre Installation treiben. Elektronik stirbt leise, Isolierungen können durchschlagen werden.

Was ein SPD tut

Ein SPD (Überspannungsschutzgerät) sitzt zwischen den Außenleitern und Erde. Steigt die Spannung über seine Ansprechschwelle, wird es leitend, leitet die Spitze gefahrlos zur Erde ab und geht danach wieder in Bereitschaft.

Wann Sie eines brauchen

  • Freileitungsanschluss eines Einfamilienhauses: dringend erforderlich — die Leitung wirkt wie eine Antenne für Blitze.
  • Erdkabelanschluss in einer Stadtwohnung: Das Risiko ist geringer, ein SPD ist daher eine Empfehlung und keine Pflicht.

Ein SPD wirkt nur mit einer ordnungsgemäßen Erdung — eine Elektrofachkraft sollte sie prüfen.

PlanMyPanel ist eine Planungshilfe und ersetzt keine Fachkraft. Aufbau und Anschluss müssen von einer Elektrofachkraft geprüft und freigegeben werden.

Basiert auf der EU-Normenreihe HD 60364 und den GUS-Errichtungsbestimmungen (PUE).

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